Traumatherapie

Was ist eine Traumatherapie?

Eine Traumatherapie ist eine professionelle Unterstützung und Begleitung, um belastende Ereignisse und deren körperlichen, sowie psychischen Begleitsymptome zu verarbeiten und zu regulieren.

Wenn zu viel Aktivität im Nervensystem durch ein traumatisches Ereignis passiert, reagiert unser Körper mit den Urinstinkten Kampf (Fight), Flucht (Flight) oder Erstarrung (Freeze).

Die Therapie hat das Ziel das Nervensystem zu beruhigen.

Das ventro vagale parasympathische Nervensystem wird durch die vorhandenen Ressourcen der betroffenen Person gestärkt und somit wird die Selbstregulation gestärkt.

Hierbei fühlt man sich besonders ruhig, zufrieden, achtsam, präsent und empfindet das Gefühl geerdet zu sein.

Themenbereiche

  • Kindsverlust (während der Schwangerschaft, vor, während, oder nach der Geburt)
  • Verlust eines Elternteils oder eines nahestehenden Menschen
  • Burnout Syndrom
  • Entwicklungstrauma (zu viel Stress, nicht Nein-sagen können, Beziehungsstörungen, wie Angst vor Nähe, Stress mit Sexualität, Vermeidungsverhalten, Einsamkeit, Leistungsdruck)
  • Sekundärtraumatisierung (Betrifft Helfer an Unfallstellen oder Katastrophengebieten, Zeugen eines traumatischen Ereignisses)
  • Generationsübergreifendes Trauma (ein Krieg hat eine generationsübergreifende Wirkung aber auch eine Vergewaltigung und andere Formen von Gewalt)
  • Körperliche Verletzungen, wie Operationen, Anästhesien, Stürze, starker Aufprall, Kopfverletzungen und Unfälle
  • Naturkatastrophen wie Erdbeben, Feuer, Überschwemmungen, Erdrutsch, Blitzeinschlag, Epidemie, Pandemie
  • Sexueller und emotionaler Missbrauch, körperliche Misshandlungen einschliesslich schwerwiegende Verlassenheitserlebnisse
  • Krankheiten / Syndrome:
    • Autoimmunkrankheiten
    • chronische Schmerzen
    • chronische Müdigkeit
    • Allergien
    • Asthma
    • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
    • ADHS/ADS
    • Autismus
    • Tourette
    • Epilepsie
    • Multiple Sklerose
    • Reizdarmsyndrom
    • Migräne
    • Restless leg Syndrom
    • Schlafstörungen

Häufige Reaktionen nach einem belastenden Ereignis:

Körper

  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Benommenheit
  • Herzrasen
  • Nervosität
  • Kopfschmerzen
  • Schwitzen
  • Schlaflosigkeit
  • Zittern

Gefühle

  • Gefühlstaubheit
  • Gefühlsausbrüche
  • Angst
  • Niedergeschlagenheit
  • Scham
  • Wut / Ärger
  • Hilflosigkeit
  • Unsicherheit
  • Trauer
  • Schuldgefühle

Gedanken

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • sich aufdrängende Erinnerungen
  • Albträume
  • Leere im Kopf
  • Gedankenkreisen

Verhalten

  • Interesselosigkeit
  • innerer Rückzug
  • Schweigen
  • plötzliches Weinen
  • Appetitverlust / -zunahme
  • Rastlosigkeit
  • Gereiztheit
  • aussergewöhnliches Verhalten
  • vermehrter Alkohol- oder Medikamentenkonsum, allgemein Suchtverhalten